Wir brennen

… nicht nur Schnaps.
Sondern für eine Idee.

Ein Gespräch mit Gerhard Liebl

über das BRENNORAMA, Heimat und die Kunst, sich treu zu bleiben.

Gerhard Liebl ist kein Mann der großen Bühne – aber ein Mann mit Haltung. Seit Jahrzehnten prägt er die Brennerei Liebl in Bad Kötzting. Mit dem BRENNORAMA hat er seiner Philosophie nun einen architektonischen Ausdruck verliehen: „Die erste Idee war: Wir brauchen Raum – für unser Handwerk, für unsere Gäste. Und für das, was Liebl heute ausmacht.

Doch aus dieser Idee wurde mehr: „Ein Ort, der nicht nur produziert, sondern erzählt. Wo du siehst, wie aus Frucht Genuss wird. Und wo du bleibst, weil’s sich gut anfühlt.“ Wenn Gerhard Liebl heute durch das neue Gebäude geht, spürt er vor allem zwei Dinge: „Stolz, weil hier etwas gewachsen ist, das Haltung zeigt. Und Demut, weil’s ein Gemeinschaftswerk ist.”

Das BRENNORAMA trägt seine Handschrift. In jedem Detail. Vom offen einsehbaren Brennkessel bis zur 190°-Terrasse mit Blick auf den Bayerischen Wald. „Du riechst das Holz, siehst das Feuer, schmeckst den Wald“, sagt Liebl. „Es geht nicht um Schein, sondern um Substanz.”

Diese Substanz ist auch in seiner Verbindung zur Region spürbar.
„Heimat ist für mich kein Postkartenmotiv. Heimat ist Arbeit, Wetter, Wald, Familie, Dialekt.” Deshalb kommen die Wurzeln und Früchte nicht vom Großmarkt, sondern vom Hof nebenan – oder von langjährigen Partnern aus Österreich oder Italien.

Heimat ist kein Postkartenmotiv.
Heimat ist Arbeit, Wetter, Wald, Familie, Dialekt.”

Auch in Sachen Innovation bleibt er bodenständig. Whisky und Gin? Ja, aber nur mit dem gleichen Anspruch wie beim traditionellen Blut- und Bärwurz. „Wir tüfteln gern – aber nie um des Tüftelns willen. Es muss zu uns passen.”

Sein persönlicher Lieblingsmoment? „Das erste Tasting unseres Single Malt Whisky im neuen Fasslager. Da merkst du: Geduld zahlt sich aus.”

Und sein Lieblingsprodukt? „Der Vogelbeerbrand. Königsklasse. Der hat Geschichte, Charakter und Kraft. Wie wir. Und er zeigt: Man kann sich treu bleiben – und trotzdem weitergehen.”

Mit dem BRENNORAMA hat Gerhard Liebl nicht nur ein Gebäude gebaut. Sondern ein Zuhause für seine Philosophie. Ein Ort, an dem man ihn spürt – und den man so schnell nicht vergisst.